5
Dann glücksal der zergenglicheyt
6
Eyn zeychen ist vnd vnderscheyt
7
Das gott des menschen sich verrcht
8
Den er z zyten nit heym scht
9
Jm spruch / wort man gemeynlich gyecht
10
Eyn fründ den andern offt besiecht
11
Eyn vatter strofft offt synen sn
12
Das er vorcht hab / vnd recht ler tn
13
Eyn artzt / gibt sur vnd bitter trangk
14
Do mit dest ee genß der krangk
15
Eyn scherer meysselt / schnydt die wund
16
Do mit der siech bald werd gesunt /
17
We we dem krancken wann verzagt
18
Der artzt / vnd er nit strofft / noch sagt
19
Das solt der siech nit han geton /
20
Er solt das / vnd das han gelon /
21
Sunder er spricht / gend jm recht hyn
22
Als das er will / vnd gelustet jn /
23
Als wn der tüfel bschissen wil
24
Dem gibt er glück / vnd richtum vil
25
Gedult ist besser jn armt
26
Dann aller welt glück / richtum / gt /
27
Syns glücks sich nyemans überhab
28
Dann wenn gott will / so nymbt es ab /
29
Eyn narr ist wer do schryget dick
30
O glück wie loßtu mich / o glück
31
Was zychstu mich / gib mir so vil
32
Das ich eyn narr blib noch eyn wil
33
Dann grsser narren wurden nye
34
Dann die all zyt glück hatten hye
GW5046_064_Regensburg_d7r